Tagespflege

Lasst die Kinder Kinder sein!


Hier sind die Bergischen Zwerge zu Hause


In dem kleinen aber feinen Fachwerkhaus am Rande der Langenberger Fußgängerzone, in der Hauptstraße 88, ist seit 2015 die Tagespflege der Bergischen Zwerge beheimatet.

Pädagogisches Konzept


Wenn in meiner Familie der Tag beginnt, beginnt auch für mich meine Arbeit. Ob beim Frühstück, Mittagessen oder Spielen, die Tageskinder haben Teil am alltäglichen Leben.

Über mich


Ich, Baujahr 1977, bin ein vom Jugendamt überprüfter und zugelassener Tagesvater.

Ein typischer Tag


Routinen und Rituale sind wichtig und umfangen unseren generellen Ablauf der Tage, die in sich jedoch immer einzigartig und bestimmt nicht langweilig sind!

Historie


Was bisher geschah …

to be continued!

Hier sind die Bergischen Zwerge zu Hause


In dem kleinen aber feinen Fachwerkhaus am Rande der Langenberger Fußgängerzone, in der Hauptstraße 88,

ist seit 2015 die Tagespflege der Bergischen Zwerge beheimatet.


Für die Kleinen steht ein nur für sie ausgebauter Bereich zur Verfügung, der in Schlaf-, Ess- und Spielbereiche aufgeteilt ist. Das helle Obergeschoss ist das Herzstück des Hauses, hier befinden sich die abgesicherte offene Küche und Gemeinschaftsraum, der als freier Spiel- und Tobebereich genutzt wird. Hier ist genug Platz, um auch an Herbst und Wintertagen mit den Rutschautos Gas zu geben. Der Ausguck an der Heizung ist besonders begehrt: Hier lässt sich jedes blinkende Gefährt, jedes Blaulicht und jeder Bus bestaunen.


Bei schönem Wetter verbringen wir viel Zeit draußen auf dem Klangenberg, tollen auf dem Spielplatz herum

oder machen kleine Ausflüge in die Umgebung.


Gerne besuchen wir den Kindergarten Rappelkiste, durchstreifen die Innenstadt oder bekommen Besuch,

so dass die Kinder zeitweise in einer überschaubaren Gruppe soziale Strukturen ähnlich des Kindergartenlebens erlernen können.

Pädagogisches Konzept


verkürzte Onliversion der

pädagogischen und organisatorischen Konzepion der Kindertagespflege Sören Wenzel



„Bergische Zwerge“






Sören Wenzel

Hauptstasse 88, 42555 Velbert

0178/2834453

Tagesvaterwenzel@aol.com

www. Bergische-Zwerge.de
www.tagesvater-wenzel.de


Version 2024

..Hier erfahren Sie alles rund um meine Arbeit als Tagesvater; wie und wo die Tage der Kinder mit und bei mir ablaufen. Ich freue mich darauf, jeden Tag mit und für ihre Kinder zu gestalten und die kleinen Persönlichkeiten ein gutes Stück auf Ihrem Weg des Herranwachsens zu begleiten!




Ich, Baujahr '77, bin ein vom Jugendamt überprüfter und zugelassener Tagesvater mit allen notwendigen Quallifikationen. Seit Beginn meiner Tätigkeit 2006 bilde  ich mich nicht nur regelmäßig zu den aktuellen Themen der Kindertagespflege weiter, spreche Deutsch, Englisch und verstehe ein wenig Französisch und Schwedisch. Selbstverständlich wird in meinem Hause nicht geraucht und Haustiere werden nur nach vorheriger Abklärung zu Besuch kommen.

Nach der Geburt meiner Tochter startete 2006 meine Berufung als Tagesvater in Wülfrath, nachdem ich an der bergischen Universität Lehramt studiert hatte, aber doch mehr bei meiner Familie sein wollte und freier auf diese eingehen können wollte. Zusammen mit anderen Tagesmüttern betreute ich teils dort, teils in Mettmann auf Gut Benthausen Tageskinder. Hier boten wir ein rundes Programm und schufen dazu noch die „Bergischen Zwerge“, einen Verein zur Förderung und Vernetzung der Kindertagespflege.

2010 erfüllten wir uns den Traum vom Eigenheim in Langenberg und die „Bergischen Zwerge“ zogen mit ein. Seit 2016 haben sie ihr eigenes zu Hause in der Hauptstraße 88 am Beginn der langenberger Fußgängerzone, von wo aus wir immer schon ab der Haustüre unsere Ausflüge auf mein Außengelände, Spielplätze oder durch den verkehrsberuhigten Bereich der langenberger Altstadt beginnen können; auch für Eltern, die die Öffis nutzen, ist die Busshaltestelle in Sichtweite.

Zusammenarbeiten mit und für die Kinder ist meine Überzeugung, so dass ich vor Ort sowohl mit den ansässigen Kindergärten, Kolleg/-innen aus der Tagespflege, den Eltern und Familienzentren zusammenarbeite.


In dem kleinen aber feinen Fachwerkhaus am Rande der langenberger Fußgängerzone, in der Hauptstraße 88,ist seit 2016 nun die Tagespflege der Bergischen Zwerge beheimatet.

Dort betreue ich in der Woche von Morgens bis Nachmittags jeweils zeitgleich bis zu 5 Kinder im Vor-Kindergarten-Alter. Je nach Stundenbedarf kann es sein, dass einzelne Kinder weniger als 5 Tage hier sind; bleiben genügend Betreuungsstunden frei, können diese von weiteren Kindern genutzt werden, so dass theoretisch bis zu 8 Verträge parallel vergeben werden dürfen.
Dies wird in Velbert nun als "Platzsharing" bezeichnet, war aber bei mir auch schon zuvor gängige Praxis.


Für die Kleinen steht ein nur für sie ausgebauter Bereich zur Verfügung, dessen Zimmer in Schlaf-, Ess- und variable Spielbereiche aufgeteilt ist. Das helle Obergeschoss ist das Herzstück des Hauses, hier befinden sich die abgesicherte offene Küche und Gemeinschaftsraum, der als freier Spiel- und Tobebereich genutzt wird oder kurzfristig in einzelne Bereiche für individuellere Beschäftigung unterteilt werden kann.. Hier ist genug Platz, um auch an Herbst und Wintertagen mit den Rutschautos Gas zu geben, kreativ zu bauen, mit Puppen zu spielen oder einfach zu träumen. Der Ausguck an der Heizung ist besonders begehrt: Hier lässt sich jedes blinkende Gefährt, jedes Blaulicht und jeder Bus bestaunen.

Bei schönem Wetter verbringen wir hoffentlich ab dem Frühling wieder viel Zeit draußen auf dem Klangenberg,wir tollen auf dem Spielplatz herum oder machen täglich kleine Ausflüge in die Umgebung.

Gerne durchstreifen die Innenstadt oder bekommen Besuch,z.b.von Kolleginnen oder zukünftigen Kindern, so dass die Kinder zeitweise in einer überschaubaren Gruppe soziale Strukturen ähnlich des Kindergartenlebens erlernen können.

Auch kleinere oder größere Besonderheiten eines jeden Kindes finden in diesere Kleingruppenbetreuung immer  seinen über die reinen Kinderrechte hinausgehenden Platz ; Inklusion, Behinderungen, Kinder mit Fluchterfahrung, Verhaltensauffälligkeiten, chronische Erkrankungen, Hilfe zur Erziehung (HzE), sind dann ganz schnell nur noch Begriffe, die die einzelnen Kinder lediglich individuell beschreiben wie auch Haarfarbe, Temperament, Kleidungsstil, familiäres Umfeld oder Körpergröße.


Bei uns ist das ganze Jahr was los ...Januar, Februar, März, April – auch in Langenberg steht die Jahresuhr niemals still. Durch unsere zentrale Lage an der Hauptstraße sind wir sowohl im Karneval als auch bei allen anderen Straßenveranstaltungen in der Altstadt nah dran und (mit den Eltern oder dem anderen Kindern) auch dabei!

Mai, Juni, Juli August – weckt auf dem Klangenberg, dem Außengelände gegenüber, bei allen Kindern Spielelust!

September, Oktober, November, Dezember – St. Martin, viele Blätterhaufen und Pfützen auf den Spatziergängen und die Lichter- und Tannenbaumzeit im Advent sind die saisonalen Highlights. Und dann - fängt das Jahr wieder von vorne an!


Wenn in meiner Familie der Tag beginnt, beginnt auch für mich meine Arbeit; schon Morgens werden die Tageskinder ein Teil meiner Familie. Ob beim Frühstück, Mittagessen oder Spielen, die Tageskinder haben Teil an unserem alltäglichen Leben.

Dabei lege ich eher Wert auf die Förderung von Motorik, Artikulation und sozialer Kompetenz als Basis des Lernens und Lebens, als auf musikalisch –künstlerisch vorführbare Erträge. Diese sehe ich eher als ganz natürliches Produkt meiner Arbeit. Zur Betreuung gehören nicht nur Füttern, Schlafen und Spielen. Es sollten alle Entwicklungsfelder,wie soziale, emotionale,körperliche, geistige und sprachliche Entwicklung angesprochen werden. Als Individuum letzendlich in der komplexen und diversiven Welt das Kindergartens und der Freunde gut zurechtzukommen ist Ziel meiner Arbeit.Immer mehr geraten dabei neben den "normalen" Dingen, die beigebracht werden so grundsäztliche Theman wie Partitipation oder die Einhaltung und Umsetzung der Kinderrechte in den allgemeinen Fokus.

Die Produktion vorzeigbarer Bastelarbeiten ist eher nicht unser Hauptaugenmerk; unser Basteltisch dient eher dem freien Experimentieren und dem Kennenlernen des Umgangs mit Stiften, Fingerfarben und Papier. Draußen malen wir mit Kreide auf den Boden oder bauen mit Schlamm. Auch für ein gutes Buch, ein Singspiel und Kuscheln ist immer Zeit übrig.

Sich zu Verständigen, den Körper zu kennen lernen die Kleinen so prima, genau wie sie in der Gruppe schon früh Sozialverhalten einüben und im weiteren Leben verfeinern können. Die eigene Mütze mit der passenden Jacke aufzuhängen, ist auf Anhieb sicher nicht so leicht, aber die Übung schafft kleine Meister – und Lehrmeister, denn die geübteren Kinder sind immer stolz, den anderen zu helfen

Bewegung/ Körper, Gesundheit und Ernährung/ Sprache und Kommunikation/ Soziale und inter-/ kulturelle Bildung/Musisch-ästhetische Bildung/ Religion und Ethik/Mathematische Bildung/Naturwissenschaftlich-technische Bildung/Ökologische Bildung/Medien sind für kinder um 1 Jahr noch gar nicht einzeln oder in der Form als Bildungsgrundsatz zu vermitteln , vielmehr legen wie die Grundsätze dafür durch eine vielschichtige Wahrnehmung von sich Selbst in einer diversiven Umgebung mit Natur und Mensch.



Die Eingewöhnung eines neuen Kindes beginnt meist vor dem ersten abgeschlossenen Lebensjahr.
Zuerst finden bei mir unverbindliche Kennenlerntermine statt, bei denen dem Kind Zeit gegeben wird,
sich an die Räumlichkeiten zu gewöhnen, die anderen Kinder kennenzulernen und den Lärmpegel und andere Unterschiede zu dem häuslichen Umfeld zu erfahren.
Mich kennenzulernen und eine Bindung zu mir aufzubauen steht zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht im Fokus. weshalb ich dann noch gar nicht mit dem neuen Kind aktiv Spiele odr viel interagiere.
Dieses wird von allein durch die Neugierde des neuen Kindes eingeleitet, wenn es sich bei mir in den Räumlichkeiten wohl und sicher genug fühlt.
Erst dann fange ich an , aktiv mit dem Kind zu interagieren und die Rolle der Eltern stückweise zu ersetzen.
Anfänglich gehen Eltern ein paar Male nur für ein paar Sekunden vor die Tür; wenn ihr Kind daraufhin darauf mit einer kindlichen Artikulation reagiert. Egal wie schön es in dem Moment für den Neuling ist; mit Mama oder Papa ist es schöner und diese Trennung will man verhindern.
Nehme ich dies bewusst auf,gebe den Kind eine positive Reaktion auf die Äußerung und löse die Situation schnell für das Kind wieder auf.ist dies dann eine gute Lösung.
Nachdem die Kleinen also gelehrt haben, das ihnen Beachtung und Unterstützung geboten wird, statt eine Unschöne Situation entstehen zu lassen, kann ich die Zeit, die ich die Eltern ersetze, nun leicht steigern. Erst wenige Minuten, schon bald Stunden sind dann ein Zeitrahmen, in dem dann weiter Aspekte wie Mittagschlaf, Essen und Spatzieren einfließen. Ist anfänglich noch eine schnelle Erreichbarkeit der Eltern sinnvoll, verliert diese schnell ihre Notwendigkeit zugunsten Bekannter Abläufe.
Für gewöhnlich benötigen wir eine bis zwei Wochen für die Eingewöhnung nach den ersten Schnupperterminen.
Diese Gesammtzeit und die Dauer der Trennungsmomente, werden aber individuell am bzw vom Kind angepasst; kommt gerade ein Zahn, fremdelt das Kind oder ist es nun mal krank,
kann dies jeden Zeitplan ein wenig ins Wanken bringen, was aber in Regelfall als Puffer eingerechnet ist.

Kehrt dann danach Routine ein, ist es auch wieder von Kind zu Kind verschieden, wie die Erfahrungen und Wünsche in Punkto Verabschiedung und Begrüßung ausfallen. Wärend ich morgens meistens auf eine relativ kurze Verabschiedung hin arbeite, in der eben nicht mehr versucht wird, das Elternteil unter aufbringung aller theatralischer Mittel zum weiteren Mitspielen zu überreden, gebe ich eben den Wunsch, diese welt zu teilen am ende gerne um so mehr Raum. Auch bietet sich so in Ruhe die Gelegenheit, die Ereignisse des Tages zu bereden, was weit desser als kurze „Tür- & Angelgespräche“so manchen Weiteren Gesprächstermin überflüssig macht.


Zischen sieben Uhr in der Früh und neun Uhr sind eigentlich alle Tageskinder in der Regel gebracht worden; für alle, die vor 9 kamen, gab es zusammen ein kindgerechtes Frühstück, nach welchem wir gestärkt in den Tag starten können.

Vormittags habe ich für sie ungeteilt Zeit. Der Tagesablauf richtet sich ganz nach den Bedürfnissen der Kinder und den aktuellen Umständen wie Wetter oder Alter der anwesenden Kinder. Im Jahreskreis sind wir draußen oder drinnen und erkunden die Welt mit allen Sinnen. Wenn alle da sind und das Frühstück abgeräumt, beginnt der "Unterricht". Oft im geleiteten Freispiel wird wechselnd jedes Kind individuell angesprochen und in Bereichen wie lebenspraktische Fähigkeiten, Wahrnehmung, Sprache, Motorik oder Sozialem gefördert. Danach geht es dann mit allen zur "großen Pause" raus.Spielplätze, die Altstadt, unser Außengelände und viele weitere Möglichkeiten bieten uns eine perfekte Abwechslung zum stationären Lernen davor.

Das selbstgekochte Mittagessen gibt es dann gegen 12 Uhr. Nach einen gemeinsamen Tischspruch essen wir alle zusammen am kindgerechten Tisch, was als Gruppe gleich doppelt Spaß macht und die Kleinen zum nachmachen anregt. Anschließend legen wir uns allemit frischer Windel zum Schlafen hin. Lediglich einzelne Größere halten Mittagsruhe bei ruhigem Spiel oder bei einem Bilderbuch. Sie lernen so Rücksicht auf das Schlafbedürfnis anderer zu nehmen und tanken ihre eigenen Akkus wieder auf.

Die Mittagskinder werden im Anschluss bis ca. 14.00 abgeholt. Für den Rest geht es dann, auch gerne mit meiner Tochter, noch einmal raus spazierengehen, toben auf den Klangenberg, oder auch auf den Spielplatz am Wiemhof oder wir entscheiden spontan, was gerade Schönes zu tun ist. Mit den Größeren kann es auch mal ein kleiner Einkauf für den nächsten Tag sein oder gemeinsames Aufräumen.

Durch diesen abwechslungsreichen aber sich wiederholenden , strukturierten Tagesablauf finden die Kleinen ein ruhiges Umfeld um sich zu entwickeln und zu lernen. Auch bietet sich mir so die Möglichkeit, verschiedene pädagogische Ansätzte der Eltern einfach nebeneinaber aufzugreifen und gleichzeitig für alle einen harmonischen Tag zu bieten.

Da in den ersten Labensjahren sehr viele Grungsätzlichkeiten gelernt werden, ist es hier besonder wichtig,eine Ballance zwischen Lehren und lernen lassen zu finden. Extrinsik und Intrinsik, Individualität und Gruppenkompatibilität, Anleitung und Partizipation müssen auf jedes Kind individuell angepaßt werden. Sage ich einem Einjärigen, das ich jetzt seine Windel kontrollieren werde, ist das passender, als ihn zu fragen, ob ich es darf, wenn ich es eh definitiv tun muss. Eine Zweijährige lann ich aber schon fragen, ob ich die Windel wechseln muss. Auch einfaches Mithelfen und Rücksichtnahme muss erst gelernt werden, genau wie Reden und Gehen. Genau dadurch zeigt sich, das jedes Kind individuell so sein darf, wie es ist

Auch werden nicht alle Eltern gleich sein. Mal hat man gleiche Ansichten, mal ergänzt man sich. Solange dies permanent zum Wohle der Kinder komuniziert und abgeglichen wird, ist dies ein meist sehr erfolgreicher Weg.

Regelmäßiger Austausch und Partizipation aller, auch nach der schrittweisen Eingewöhnung, macht eine gute ergänzende  Erziehungspartnerschaft mit den Eltern dann nicht nur einfach, sondern zu einem schönen Abenteuer für alle Beteiligten!

Abgerundet wird bei mir das ganze dadurch, dass ich nicht nur die Kinder tagsüber betreue, auch lade ich gerne die ganze Familie und Freunde z.B. zum Sommerfest; ehemalige, aktuelle und angehende Tageskinder treffen sich beim Karnevalsfrühstück und spätesten beim Väter- oder Mütterstammtisch kann genetztwerkt werden und viel kommuniziert werden.

Sollte trotz allem mal ein weniger positives Thema , sei es aus der Tagespflege oder aus dem Umfeld der Eltern, besprochen werden müsse,macht dann neben den sowieso herrschenden Schweigepplicht ein offenes Miteinander, Kritikfähigkeit, offener Austausch über Erwartungen und das Wohlwollen beider Parteien viele Probleme lösbar. Bildungsdokumentationen, so fern gewünscht,Entwicklungsgespräche auf Basis der Beobachtungen und Beobachtungsbögen ergänzen dies dann, sodass sich ein vielschichtiges Bild ergibt, welches bei Bedarf gut von weiteren Fachkräften beurteilt und genutzt werden kann.


Zusammen den Tisch zu decken und dann mit allen im Rahmen der eigenen Möglichkeiten selbstständig zu essen, macht den Kindern mindestens genau so viel Freude, wie zusammen eine Sandburg zu bauen oder auf Spaziergängen am Bollerwagen zu ziehen! Wenn dann alle diese Grundlagen genügend gereift sind, stellt sich schnell heraus, wen man wo weiter fördern oder unterstützen kann und soll.



Theorie und wichtige Regelungen:

*neben der Anmeldung bei der Stadt/ dem Jugendamt gibtes auch einen Vertrag zwischen mir, dem Tagesvater und den Eltern des zu betreuenden Kindes.

*in der Regel übernimmt oder bezuschusst die Stadt, in der das Kind gemeldet ist bei Betreuung.

Private Rechnungen können gestellt werden. In allen Fällen muß je nach Stundenzahl, Aufwand, zusätzliche Leistungen etc individuel entschieden werden und die jeweiligen geltenden Richtlinien geachter werden.

*Zusatzkosten oder zu stellende Matherialien oder mögliche Unterstützungen werden im Vorfeld Besprochen und im Vertag geregelt.

*Krankheits- & Vertretungsregelungen , Netzwerke und Kooperationen können freiwillig genutzt werden.

*Austausch, Fortbildung und fundierte Grunglagen sind Grundsteine einer europaweit normierten Qualitätssicherung, an der ich teilnehme:
Zusammenarbeit mit der Fachberatungsstelle z.B. durch SKFM
Jugendamt: Überprüfung, Ausstellen der Pflegeerlaubnis, Beratung, Qualifizierung,
Vermittlung und Begleitung
Zusammenarbeit mit anderen Kindertagespflegepersonen/Kitas/ Familienzentren

Kooperationsvereinbarung zum Kinderschutz mit der Stadt Velbert

Anerkennung der UN-Kinderrechte

Qualifizierungen (Einführungskurs, Qualifizierungskurs mit VHS-Zertifikat sowie
Anerkennung und Zertifikat des Bundesverbandes für Kindertagespflege)
Erste-Hilfe-Kurs, Auffrischungen, Fortbildungen
Austauschtreffen mit anderen KTPP, Vernetzung, Kooperation, Vertretung

Über mich – Tagesvater Sören Wenzel


Ich, Baujahr '77, bin ein vom Jugendamt überprüfter und zugelassener Tagesvater mit alle notwendigen Quallifikationen. Seit Beginn meiner Tätigkeit 2006 bilde  ich mich regelmäßig zu den aktuellen Themen der Kindertagespflege weiter.


Nach der Geburt meiner Tochter startete meine Berufung als Tagesvater in Wülfrath. Zusammen mit dortigen Tagesmüttern betreute ich teils dort, teils in Mettmann auf Gut Benthausen Tageskinder. Hier boten wir ein rundes Programm und schufen dazu noch die bergischen Zwerge, einen Verein zur Förderung und Vernetzung der Kindertagespflege.


2006 erfüllten wir uns den Traum vom Eigenheim in Langenberg und die bergischen Zwerge zogen mit ein. Seit 2016 haben sie ihr eigenes zu Hause in der Hauptstraße 88 am Beginn der Langenberger Fußgängerzone.


Zusammen Arbeiten mit und für die Kinder ist meine Überzeugung, so dass ich vor Ort sowohl mit den ansässigen Kindergärten, Kolleg/-innen aus der Tagespflege, den Eltern und Familienzentren zusammenarbeite.


Ein typischer Tagesablauf



Zwischen Sieben Uhr in der Früh und neun Uhr sind eigentlich alle eingetrudelt; für alle, die vor 9 kamen, gab es zusammen ein kindgerechtesühstück, nachdem wir gestärkt in den Tag starten können.


Vormittags habe ich für sie ungeteilt Zeit. Der Tagesablauf richtet sich ganz nach den Bedürfnissen der Kinder und den aktuellen Umständen wie Wetter oder Alter der Kinder. Im Jahreskreis sind wir draußen oder drinnen und erkunden die Welt mit allen Sinnen. Wenn alle da sind und das Frühstück abgeräumt, beginnt der "Unterricht". Oft im geleiteten Freispiel wird wechselnd jedes Kind individuell angesprochen und in Bereichen wie lebenspraktische Fähigkeiten, Wahrnehmung, Sprache, Motorik oder Sozialem gefördert. Danach geht es dann mit allen zur "großen Pause" raus.


Das selbstgekochteMittagessen gibt es dann gegen 12 Uhr. Anschließend legen wir uns alle zum Schlafen hin. Lediglich einzelne Größere halten Mittagsruhe bei ruhigem Spiel oder bei einem Bilderbuch. Sie lernen so Rücksicht auf das Schlafbedürfnis anderer zu nehmen und tanken ihre eigenen Akkus wieder auf.


Die Mittagskinder werden im Anschluss bis ca. 14.00 abgeholt. Für den Rest geht es dann, auch gerne mit meiner Tochter, noch einmal raus spazierengehen, toben auf den Klangenberg, oder auch auf den Spielplatz am Wiemhof oder wir entscheiden spontan, was gerade Schönes zu tun ist.


Durch diesen abwechslungsreichen aber sich wiederholenden , strukturierten Tagesablauf finden die Kleinen ein ruhiges Umfeld um sich zu entwickeln und zu lernen. Auch bietet sich mir so die Möglichkeit, verschiedene pädagogische Ansätzte der Eltern einfach nebeneinaber aufzugreifen und gleichzeitig für alle einen harmonischen Tag zu bieten.

 




Historie

2006 – Das Abenteuer Tagesvater-sein beginnt

2010 – Umzug nach Velbert-Langenberg

2010 – Eröffnung Tagespflege Hohlstraße

20XX – der Klangenberg kommt dazu

2015 – Eröffnung Tagespflege Hauptstraße